Land Rover Serie 2.25 Diesel qualmt extrem

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Kappes
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Re: Land Rover Serie 2.25 Diesel qualmt extrem

Beitrag von Kappes » 09.08.2019, 08:44

Hi

@Eisbär: Das mit der toten Batterie hatte ich auch zuerst vermutet. Allerdings habe ich noch zwei andere gebrauchte Batterien getestet und die hatten genau das gleiche Bild. Aber mal schauen wie es sich mit der neuen Batterie, die auch stärker ist verhält. Wofür ist denn dann der andere Dicke Kontakt an der Lima? Habe bisher für diese Lima keine richtige Belegung gefunden. Vielleicht resultiert das abgepitschte Kabel was bei mir rum liegt noch vom alten Benzinmotor der eine Gleichstromlichtmaschine (?) verbaut hatte und das Kabel nach dem Umbau überflüssig war?
Danke für die Info ich werde mal nachsehen wo das Kabel hinführt. Allerdings ist das bei mir so eine Sache, da der Vorbesitzer nicht grade sehr gründlich gearbeitet hat und die kabel irgendwo in wirren Kabelbäumen verschwinden. Aber ich werde versuchen und berichten.


@Ralph: vielen Dank für deine Ausführliche antwort. Erfahrungswerte wie die helfen mir sehr weiter. Genau, komme aus der Eifel. Wäre nett wenn du mir die Adresse zukommen lassen könntest. Die Pumpe wollte ich bei Zeiten eh überholen lassen, sofern notwendig. Kennst sonst noch jemand adressen, die die alten CAV/Lucas Pumpen überholen? Habe mal was gegoogelt, aber die Infos hierüber sind eher dünn gesäht. Habe mal bei Diesenkontor angefragt, der scheint sich auch mit der Materie auszukennen. Den Motor werde ich so oder so mal auf machen, zumindest den Kopf mal runter holen um zu schauen, wie es dem Motor geht und um die Zylinderkopfdichtung auszutauschen.

Mit den Dichtungen für die Einspritzdüsen hat sich erledigt. Bei mir waren vorher keine Flammringe drin, nur die Kupferscheiben. Als ich die ESD neu gemacht habe, habe ich die Dichtungen beide neu gemacht und bisher ist auch alles dicht.

Die Sache mit dem Wandern macht mir noch am größten sorgen. Klar ist das ein schwerer Landy und kein modernes Auto, aber ich möchte trotzdem ein sicheres Fahrgefühl haben und nicht die ganze Zeit total konzentriert gegenlenken müssen. Meiner Meinung nach ist da was im Argen.. Stabis habe ich vorne und hinten je einen verbaut. Das war aber glaube ich bei allen Ambulanzen aufgrund des Gewichtes so. Trotzdem ist der Gradeauslauf von meinem Katastrophal. Ab 30 kmh wandert die Ambu von rechts nach links und wieder zurück und das immer weiter. Werde zum späteren Zeitpunkt mal das Lenkgetriebe einstellen und prüfen, die Spurstangenköpfe erneuern und die Spur einstellen lassen. Momentan sind aber erstmal der Motor und das drum herum dran. Werde wie gesagt den Zylinderkopf auf alle Fälle mal runter machen und gucken wie es aussieht.

Ob der 2.25l diesel drin bleibt oder nicht weiß ich noch nicht und bin da sehr stark am überlegen. Einerseits möchte ich viel mit dem Fahrzeug fahren und auch größere Distanzen, da hätte ich schon gerne was, mit dem man auch solide ne Zeit land wenigstens 90 auf einer flachen Autobahn oder Straße fahren kann. An für sich mag ich den Motor aber die Leistung ist echt sehr dürftig im vergleich zum Iltis, der mit 75 PS auf 1,7 tonnen auch nicht grade ein Leistungswunder ist, aber viel angenehmer zu fahren ist. Ich weiß dass die Fahrzeuge auch nicht vergleichbar sind und ich möchte auch keinen Rennwagen. Ich suche jetzt nur einen Kompromiss mit dem ich das beste raushholen kann. Am Liebsten wäre mir ein Landy-Motor, egal ob Diesel oder Benziner, mit dem ich das H-Kennzeichen bekomme und der möglichst "plug & Play" rein passt. Allerdings müssen selbst beim 2.5 D umbauten am Rahmen vorgenommen werden. Am Liebsten würde ich mal einen Benziner fahren um einfach für mich selber mal festzulegen, was mir besser gefällt. Die Motorrevision würde mich einige Euros kosten, allerdings ist auch immer die Frage was man bekommt, wenn man einen austauschmotor kauft. Evtll. muss der auch revidiert werden. Ist aber definitiv eine Möglichkeit, die ich im Hinterkopf habe.
Könntest du mir denn auch hier mal eine Adresse bezüglich der Benzinmotoren zukommen lassen? Das Problem ist das ich einen kompletten mit allen Anbauteilen wie Zündspule, Verteiler usw. brauche und den ganzen Kram mit Einspritzpumpe, vorglühanlage wieder umbauen darf. Dachte eigentlich das der 2.25 Diesel durch das Drehmoment etwas besser läuft wie der Benziner. Aber auch da fehlen mir Erfahrungswerte. Da bin ich auch um jede Erfahrung sehr dankbar. Auch was eventuelle Reisegeschwindigkeiten und die "Kraft" betrifft. Sehe grade erst dass du aus simmerath kommst, das ist ja direkt ums Eck bei mir. Wohne bei Schleiden. Können uns ggf. mal treffen - das würde mir sehr helfen wenn ich mir deine Serie mal angucken könnte mit dem 2.25l Benziner und evtll. mal eine Probefahrt machen könnte. Natürlich nicht umsonst.

Lässt sich der Overdrive problemlos nachrüsten? Hatte das auch mal überlegt, mich allerdings noch nicht genau über die Möglichkeiten informiert, ob ich ein komplett neues getriebe brauche, der sich problemlos nachrüsten lässt und wie sich das Fahrgefühl dadurch ändert

Das mit dem Verbrauch ist das kleinste Problem. Ich fahre die Autos weil ich spaß dran habe. Alle meine Autos, selbst mein Ziviler haben einen Verbauch von über 14l. :mrgreen:

Heute wird die neue Lima eingebaut und geguckt, ob das ganze dann vernünftig läuft.

Grüße, Kappes

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Re: Land Rover Serie 2.25 Diesel qualmt extrem

Beitrag von Diesellok » 09.08.2019, 16:00

Hallo Kappes,

ich schlage vor, wir treffen uns mal.

Probefahrt mit Meinem gibt´s natürlich für Lau. Adressen von erwähnten Schraubern demnächst per PN - muss sie erst noch zusammen suchen. Dieselkontor ist übrigens eine gute Adresse, wie ich schon mehrfach gehört habe.

Bzgl. Wandern: Jau, bei der Lenkung würde ich anfangen, Federaufnahmen usw. könnten es auch sein und, und, und..........

Bzgl. Overdrive: Ich habe da die Adresse eines Niederländers aus dem Grenzgebiet, der die Dinger überholt, verkauft und auch einbaut. Ist allerdings nicht ganz billig, ein überholter Overdrive liegt bei etwa 800 €.

Da Du ja nicht weit weg von Aachen wohnst, würde ich zum Kontakte-knüpfen oder Teile-bunkern den Teilemarkt des Euregio-Stammtisches empfehlen. Findet jährlich gegen Ende April statt. Nähere Infos, falls gewünscht, auch dazu bei einem Treffen.

Ansonsten hier noch ein Link: http://www.serieblog.org/

Der ist von einem der ( ehemaligen ) Admins des schwarzen Forums. Dort ist bergeweise Wissenswertes über Serie-Landys zusammen getragen.

Gruß, Ralph
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
( Erasmus von Rotterdam )

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Re: Land Rover Serie 2.25 Diesel qualmt extrem

Beitrag von Kappes » 09.08.2019, 17:04

Hi Ralph,

schau mal in deinen PNs, da habe ich dir eine Nachricht mit meiner Nummer geschickt. Meld dich gerne mal per SMS oder Whatsapp, damit wir alles weitere dann besprechen können.

Danke soweit und viele Grüße, Kevin

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Re: Land Rover Serie 2.25 Diesel qualmt extrem

Beitrag von Kappes » 26.08.2019, 22:51

So, ich hab endlich nochmal Zeit bekommen mich zu melden.

Nach ausgiebigen Gesprächen mit diversen Landy-Fahrern und etlichen Stunden in diversen Land Rover Foren bin ich zum entschluss gekommen den 2.25l Diesel auszubauen und den orginalen 2.25l Benziner wieder einzubauen. Grund: Der Hauptgrund ist zum einen will ich das Fahrzeug orginal halten und keinen Fremdmotor verbauen, zum anderen ist der Benziner der "kraftvollere" Motor von den beiden. Orginal waren in der Ambulanz auch nur Benzinmotoren verbaut, eben auch aus dem Grund. Der Diesel ist schlichtweg mit dem Gewicht überfordert. Der Benziner macht auch keine Rakete aus dem Kahn, ist aber die beste Alternative und der beste Kompromiss den ich abwägen konnte um weitestgehend auch ein orginalgetreues Fahrzeug zu fahren mit H-Kennzeichen. Habe mir die letzte Zeit einige Motoren und Umbauberichte angeschaut. Ich habe jemanden gefunden, der für meinen Dieselmotor verwendung hat mit seinen Macken und konnte fast zeitgleich einen kompletten und guten Benzinmotor aus einem Schlachtfahrzeug finden. Der neue Motor hat noch sehr gute Kompression für seinesgleichen (9,5-10,5 Bar kalt), qualmt nicht, läuft solide und ruhig und ist mit sämtlichen Anbauteilen, die ich brauche. Kurz gesagt: Diesel Raus, Benziner rein, Kabelbaum wieder von Diesel auf Benzin umbauen, Tanks und Leitungen ordentlich durchspülen und dann gucken ob der Plan aufgeht. Für mich war es auch einfach eine Rechensache, da ich den Motor günstig bekommen konnte und ich in den Diesel auch noch Geld hätte reinstecken müssen. Weil ich eh Iltis fahre und auch da eher in der Benzin-Zündungs-Thematik bin, habe ich mich für den Benziner entschieden. Bis auf den Verbrauch bringt der Benziner in der Ambulanz nur Vorteile mit sich..

Aktuell bin ich dran den Motor auszubauen. Der Vorbesitzer hat leider nicht sehr schön gearbeitet und die ein oder andere "Überraschung" ist während des schraubens aufgetaucht. Da ich aber generell schon wusste, dass der Rahmen und die Spritzwand an einigen Stellen "durch" ist, habe ich vor einiger Zeit schon einen neuen verzinkten Ambulanz-Rahmen und eine restaurierte Spritzwand organisiert.

Was mich ziemlich zurück wirft sind die ganzen schrauben.. Das viel schlimmere ist, dass fast jede schraube gekontert ist mit einer Mutter und man einen gefühlt 3m langen arm haben muss, um gleichzeitig zu Kontern und loszuschrauben wenn man den Schlüssel nirgendwo anlegen oder verkanten kann. "Mal eben" den Kotflügel abmachen endet in einer halben Tages Aktion aber ich wusste ja was ich kaufe :-D

Ein Wort, dass das ganze gut beschreibt ist: KONTAKTKORROSION. Gibt es irgendwas oder ein Spray/Lack um der Kontaktkorrosion zwischen alu und Stahl vorzubeugen? Überall Plastikplättchen dazwischen zu bauen möchte ich nicht. Dass das Fahrzeug in einigen Jahren nach der Restauration wieder an den "verdächtigen" Stellen korrodiert, möchte ich auch eigentlich nicht. Daher die Frage an die, die schon ein paar Jahre länger in der Thematik sind.

Sobald der Benzinmotor drin ist und läuft werde ich den Ambulanz Koffer runter nehmen und mich um einige kleinere Baustellen kümmern, wenn dann alles soweit in Ordnung ist werde ich anfangen, das Fahrzeug auf den neuen Rahmen aufzubauen und umzubauen. Es wird noch viel Zeit bis dahin ins land gehen aber Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut.

Auf dem letzten Bild ist am Kotflügel auf der deutschen Fahrerseite eine Leitung samt Kabel gewesen, welches bei mir abgepitscht im Motorraum war und mit einem Stück Stahlrohr im Kühlergrill lose endete. In der Leitung war (Motor-?)Öl drin. Jemand von euch eine Idee was für eine Leitung das ist?

Das war es erstmal von mir wieder, werde euch die nächsten Monate auf dem laufenden halten.

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Grüße, Kappes

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Re: Land Rover Serie 2.25 Diesel qualmt extrem

Beitrag von fatz » 27.08.2019, 08:32

Kappes hat geschrieben:
26.08.2019, 22:51
Gibt es irgendwas oder ein Spray/Lack um der Kontaktkorrosion zwischen alu und Stahl vorzubeugen? Überall Plastikplättchen dazwischen zu bauen möchte ich nicht. Dass das Fahrzeug in einigen Jahren nach der Restauration wieder an den "verdächtigen" Stellen korrodiert, möchte ich auch eigentlich nicht.
Klar und kurz: Nein, gibt's nicht.
In lang: Die Elektrokorrosion entsteht dadurch, dass du zwei verschiedene Metalle elektrisch verbindest und dann Wasser mit
Ionen (=Salz) draufkippst. Dann fliesst ein Strom. Die Folge ist die Korrosion. Nur wenn du die Metalle dauerhaft (das kann
kein Spray!) elektrisch trennst, hast du Chancen.
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Re: Land Rover Serie 2.25 Diesel qualmt extrem

Beitrag von 71KF36 » 27.08.2019, 15:21

"Auf dem letzten Bild ist am Kotflügel auf der deutschen Fahrerseite eine Leitung samt Kabel gewesen, welches bei mir abgepitscht im Motorraum war und mit einem Stück Stahlrohr im Kühlergrill lose endete. In der Leitung war (Motor-?)Öl drin. Jemand von euch eine Idee was für eine Leitung das ist?"

moin, da wird wohl mal ein ölkühler verbaut gewesen sein, wird sicher nicht schaden bei der wanderdüne :lol:
Gruß
Jens
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Re: Land Rover Serie 2.25 Diesel qualmt extrem

Beitrag von zbv500 » 27.08.2019, 16:05

den orginalen 2.25l Benziner wieder einzubauen
Gute Entscheidung- wirst Du nicht bereuen 8)
Welchen Benziner hast Du? Gibt zwei Varianten, äußerlich erkennbar am Öleinfüllstutzen.
Gibt es irgendwas oder ein Spray/Lack um der Kontaktkorrosion zwischen alu und Stahl vorzubeugen?
Spray oder sowas funktinoiert wie schon geschrieben nicht. Ich habe gute Erfahrungen mit Mike Sanders Fettband gemacht.
Gruß,
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Re: Land Rover Serie 2.25 Diesel qualmt extrem

Beitrag von Kappes » 27.08.2019, 17:58

Ein Ölkühler also.. Okay, denke aber den lasse ich Weg. Hatte bisher keine Probleme mit der Öltemperatur, im Gegenteil es braucht lange bis es mal auf Betriebstemperatur ist und hält sich dann sehr solide. Ich denke ich werde erstmal drauf verzichten, es sei denn ich stelle fest dass ich Probleme mit dem Öl bekomme. Das Kabel das unten an die Ölleitung geht ist wofür? Öldruck, Öltemperatur,...?

@Christian: Ich hoffe dass ich einen unterschied merken werde und glücklich mit dem Motor bin wenn er denn mal eingebaut ist und läuft. Aber 10,5 Bar Kompression ist ja schonmal was womit man arbeiten kann. Ich hab die Variante mit Öleinfüllstutzen aus einer Serie 3. Leider weiß ich noch nicht ob er 3- oder 5-fach gelagert ist. Der Motor ist noch auf dem Weg zu mir und der vorbesitzer konnte es mir nicht sagen bzw. hat keine genauen Fotos gemacht. Am liebsten wäre mir zweiteres, aber mal abwarten. Wenn er hier ist werde ich mal gucken ob er die Kreuze auf der Krümmerseite hat oder kann man das auch anderweitig erkennen oder erschließen?

Grüße, Kevin

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Re: Land Rover Serie 2.25 Diesel qualmt extrem

Beitrag von Eisbaer » 27.08.2019, 19:31

Na es gäbe ja sehr unauffällig noch nen 2,5 er Benziner . Allerdings wohl kaum zu finden .
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Re: Land Rover Serie 2.25 Diesel qualmt extrem

Beitrag von zbv500 » 27.08.2019, 19:44

kann man das auch anderweitig erkennen oder erschließen?
Ja- wenn der Öleinfüllstutzen mittig auf dem Ventildeckel sitzt und einen orangenen Verschluss hat ist es ein 5-fach gelagerter.
Der läuft halt noch etwas weicher als der 3-fach gelagerte.
Ich würde aber in jedem Fall eine elektronische Zündung mit passender Zündspule verbauen- das bringt wirklich etwas mehr Leistung, einen ruhigeren Lauf und weniger Verbrauch. Davon abgesehen das man keinen Verschleiß an Kontakten hat.
Gruß,
Christian

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Re: Land Rover Serie 2.25 Diesel qualmt extrem

Beitrag von Kappes » 28.08.2019, 18:11

Hi,

anbei ein Bild vom Motor, ganz mittig sitzt er nicht. Trotzdem 5-Fach gelagert? Sonst muss ich die paar Tage noch warten bis der Motor da ist. Der Motor sieht zwar nicht mehr ganz hübsch aus von außen, aber das heißt ja nichts. Die elektrische Zündung werde ich auf jedenfall verbauen, hab da auch schon ein paar Sachen zu durchgelesen. Overdrive bekommt die Ambulanz auch noch.

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Zum Thema Lenkverhalten und wandern. Hab mich noch etwas mit dem Thema befasst und möchte bald sowieso alle Gelenkköpfe von Lenkgetriebe bis auf das Rad erneuern. Habe mich dazu noch etwas eingelesen und meine Vorspur (Am Felgenrand vorne und hinten auf Nabenhöhe gemessen mit zwei Zollstöcken) liegt nicht zwischen 1,2mm und 2,4mm wie im WHB geschrieben, sondern bei stolzen 11mm Vorspur - Habe das ganze mehrmals nachgemessen und geschaut dass ich keine "messfehler" gemacht habe und es waren tatsächlich 11mm. Kann das ein Grund sein warum das Fahrzeug ständig nach links oder rechts zieht? Desweiteren habe ich beim starken drücken und ziehen am reifen festgestellt, dass ein dumpfes "klong" geräusch aus dem Achsinneren vorne Fahrtrichtung rechts kommt und Spiel merkbar aber nicht zu sehen ist. Ist das normal oder könnte da ein Radlager, Achsschenkelbolzen o.Ä. kaputt sein bzw gibts da was Einzustellen?

Am Wochenende gehts weiter mit dem Motorausbau.

Grüße, Kappes

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Re: Land Rover Serie 2.25 Diesel qualmt extrem

Beitrag von zbv500 » 28.08.2019, 18:42

Ja- der ist 5-fach gelagert 8)
Das mit der Vorspur könnte sein- auf jeden Fall gemäß WHB einstellen lassen!
Gruß,
Christian

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Re: Land Rover Serie 2.25 Diesel qualmt extrem

Beitrag von Eisbaer » 28.08.2019, 19:19

Lass beim ``Klonk Test´´ am Rad mal jemanden kräftig die Bremse treten . Klonkt es dann nicht mehr sind es die Radlager Klongt es noch die Achsschenkellager .
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Re: Land Rover Serie 2.25 Diesel qualmt extrem

Beitrag von Kappes » 29.08.2019, 12:52

Hi,

Das ist gut zu wissen dass der Motor 5-Fach gelagert ist :!:

@Eisbär: Danke für den Tipp die Info hilft sehr! Werde ich die Tage mal prüfen

Halte euch auf dem laufenden

Grüße

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Re: Land Rover Serie 2.25 Diesel qualmt extrem

Beitrag von zbv500 » 29.08.2019, 13:19

Das ist gut zu wissen dass der Motor 5-Fach gelagert ist
Mir ist da gerade der zweite Öleinfüllstutzen aufgefallen. Evtl. ist es auch ein 3-fach gelagerter auf den ein anderer Ventildeckel gebaut wurde...
Gruß,
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